Ferienlektüre für 3 Wochen: 241 Gramm

21 Sep, 2011

Wenn um Literatur geht, bin ich traditionell: Ich kann mir nicht vorstellen, einen Roman auf meinem iPad zu lesen. Das liegt weniger am Bildschirm (Fachliteratur lese ich häufig am Computer) als am Ablenkungspotential dieses Geräts. Der Internetzugang und die vielen Apps sind ein Musse-Killer, und ohne Musse kann man Belletristik nicht geniessen.

Adopt a GadgetDass ich in meinen nächsten Ferien nun doch digitale Bücher lese, liegt an Amazon, genauer am Kindle 3. Ich hatte schlicht keine Lust, zwei Kilo Bücher mit mir herumzuschleppen. Ich hatte auch keine Lust, mir jetzt schon zu überlegen, was ich lesen will. Und irgendwann war es dann wie selbstverständlich, dass ich einen E-Book-Reader brauche, zumindest für Ferienreisen. Das gestochen scharfe Schriftbild, der geringe Stromverbrauch, der nicht-spiegelnde Bildschirm, das geringe Gewicht und die 3G-Flatrate für den Bücherkauf auf der ganzen Welt waren überwältigende Argumente für den Kindle. Was mir aber fast am besten gefällt ist das, was ihm fehlt: ein Video-Player, ein (vernünftiger) Web-Browser, Apps. Mit dem Kindle kann man hervorragend lesen – und sonst eigentlich nichts. Anna Karenina habe ich schon zur Hälfte durch…

About the author

Martin Sauter

Aufgrund seines Alters ist Martin Sauter definitionsgemäss kein Digital Native, aber ein bestens integrierter Digital Immigrant. Im Frog Blog bloggt er seit dessen Gründung im Jahr 2006. Als Chief Knowledge Officer der Y&R Group Switzerland ist er ständig auf der Suche nach kommunikative und technologische Trends in der digitalen Welt. Und sein Interesse für neue Tools ist legendär. Follow me on Twitter!

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