MindRider – Ein sinnvolles Wearable Device

18 Mrz, 2014

Forscher am MIT haben einen Fahrrad-Helm entwickelt, welcher das Stressniveau des Trägers messen kann. Der MindRider wurde mit EEG Sensoren und LED Lichter ausgestattet. Grünes Licht signalisiert ein tiefes und rotes Licht ein hohes Stressniveau. Blinkt das Licht gar rot, hat der Träger des Helms Panik.

Der aktuelle Prototyp wurde zusätzlich noch mit GPS ausgestattet und wird für die Studie von Sandra Richter namens „Social Cycling: Quantifying the Level of Perceived Safety when Biking in Pairs“ genutzt. Mit den resultierenden Daten werden Heatmaps erstellt, welche stressige Gebiete und Strassen für Fahrradfahrer aufzeigen. Die Informationen aus den Heatmaps kann man in die Städteplanung einfliessen lassen und so die Sicherheit auf Strassen erhöhen.

MindRider Heatmaps zeigen stressige Gebiete für Fahrradfahrer.

MindRider Heatmaps zeigen stressige Gebiete für Fahrradfahrer.

Dieses Beispiel zeigt, dass Wearable Devices durchaus auch sinnvoll für die Allgemeinheit eingesetzt werden können. Von aussen unterscheidet sich dieser Helm kaum von einem normalen Helm, für den Träger entsteht kein zusätzlicher Aufwand oder Nachteil.

Aktuell wird der Markt mit Wearable Devices geflutet. Häufig sind dies aber eher noch technische Spielereien, die oft aufgrund ihrer Möglichkeiten, nicht aber aufgrund ihres Nutzens faszinieren. Der MindRider stellt in dieser Hinsicht eine willkommene Ausnahme dar.

Zurzeit ist der MindRider noch nicht erhältlich, wird aber voraussichtlich dieses Jahr noch auf den Markt kommen. Interessierte Fahrradfahrer können sich auf der Website eintragen und erhalten die Chance, einen Helm zu gewinnen.

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