Beweisdaten von Fitness-Trackern

19 Nov, 2014

In Kanada lässt ein Gericht die Daten von einem Fitness-Armband in einem Prozess zu: Die Klägerin will damit den negativen Einfluss eines Unfalles auf ihre tägliche Aktivität nachweisen. So sollen die Aussagen von medizinischen Experten, die sich nur theoretisch und punktuell dazu äussern können, vermieden und stattdessen reale Zahlen über einen längeren Zeitraum einbezogen werden.

Andererseits wird es damit wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Daten (GPS-Ortung, Schlaf-Wach-Zyklen, etc.) von „fremden“ Fitness-Armbändern oder gegen den Willen der Besitzer ebenfalls in Gerichtsprozessen eingesetzt werden.

[via the guardian] [Bild: fitbit.com]

 

About the author

Ivan Kellenberger

Schon seit seinem Studium zum Informatik-Ingenieur, als das Internet erst an Universitäten und staatlichen Einrichtungen zur Verfügung stand, bewegt sich Ivan Kellenberger durch „das Netz“. Als eines der Gründungsmitglieder ist Ivan seit 1996 bei Futurecom tätig und führt als Mitglied der Geschäftsleitung der Y&R Group Switzerland die IT Unit der Gruppe. Für den Frog-Blog spürt er immer wieder die neuesten Trends der digitalen Welt auf.

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